Die Historie von PERFORMANCESPORTBOATS founded by Robert Jardas:

 

Seit fast 10 Jahren finden Sie uns, Performancesportboats in der Metropolregion Rhein Neckar. Seit nahezu 10 Jahren sind wir Ihr kompetenter Ansprechpartner, wenn es um Fortbewegung geht, welche Spaß macht.

 

Eigentlich kam ich zur eigenen Firma wie die „Jungfrau zum Kind“. In unserer Familie waren schon immer Boote vorhanden, wodurch mir die schöne Zeit auf dem Wasser und das unvergleichliche Wassersporterlebnis nie fremd waren. Generationen zurück, vor ca. 300 Jahren verdiente sich die Familie Jardas mit dem Bootsbau seinen Lebensunterhalt. Mein Schritt war sozusagen „Zurück zu den Wurzeln“.

 

Da mir Boote bestens bekannt waren und es auch Jet-Skis auf dem Markt gab, faszinierte mich die Kombination "Jet-Boot" umso mehr. Eine kleine, leichte Nussschale mit der Power eines Jets – das muss ein unvergessliches Erlebnis auf dem Wasser sein – so mein Gedanke. Des Weiteren ist so ein Boot natürlich Familientauglicher als seine 2-und 3-sitzigen Verwandten: trockene Füße, viel Stauraum, Sonnenverdeck, Radio/Kühlfach u.s.w.

Meine Recherchen auf dem Bootsmarkt ergaben, dass hier und da ein Sea-Ray „Searayder®“ mit Mercury® 90/120/175PS oder ein Sea-Doo® Sportster®/Challenger® mit der 800er 110PS 2-Takt Maschine zu finden waren – das war mir jedoch nicht "ausgefallen" genug. Die Mercury® Jetmotoren bauen hoch (weil ursprünglich ein Außenborder) und haben einen schlechteren Wirkungsgrad als die Rotax® Motoren von Seadoo®. Sie sind unkaputtbar (3000 Stunden und mehr) und haben einen super Sound (V6 2Takt Motor) – jedoch sind sie leider in der Szene (zu Unrecht?) unbeliebt. Die alten Rotax 2-Takter waren sehr anfällig und nur zum „Vollgasfahren“ gedacht – cruisen mochten sie nicht - viel Rauchentwicklung und Verbrauch bei langsamer Fahrt.

 

Da niemand Interesse daran hatte mir das zu besorgen, was ich wollte, und nur das in der Szene verkauft wurde, was am meisten Profit abwarf, importierte ich mir kurzerhand ein Boot auf eigene Faust. Adressen von Spediteuren hatte ich ja aus den beiden vorigen Erfahrungen.

Das Transportunternehmen war zunächst dasselbe, welches wie bereits zuvor schlampig und unzuverlässig arbeitete. Erst stand das Boot wochenlang am Highway, Teile im Boot wurden geklaut (Zubehör, Abdeckplane), Beiladungen wurden beim Transport aufs Boot gelegt, welche Scheuerstellen erzeugten. Das war sehr ärgerlich – von dem entstandenem Schaden ganz zu schweigen. Auch mussten die Verkäufer das Boot eigenständig nach Miami bringen - was sich - wenn man aus ganz Amerika Boote bezieht - als ein riesengroßes Problem herausgestellt hat. Nach dem Wechsel des Transportunternehmens (danke an Frau Ray für den Tipp) gab es diesbezüglich keine Probleme mehr.

 

Der Haupterfolg meines Geschäftes lag darin, nicht nur auf Florida Boote* fixiert zu sein, die vom Salzwasser und der Sonne nach 2 Jahren aussahen, wie Boote aus anderen Regionen nach 6 Jahren. Da viele Mitbewerber nicht über die Kontakte verfügen, Boote aus ganz USA zu importieren, beschränkt man sich auf Florida, was im Vergleich auf ganz Amerika winzig ist.

 

Bei unserer Gründung 2008 haben wir uns in den ersten 2 Jahren auf den reinen Vertrieb konzentriert und die umliegenden Mitbewerber mit Aufträgen rund um Zubehör, Wartung, Service und Reparatur versorgt. Im Gegenzug wurden meine Boote und ich selbst von den Herrschaften schlecht geredet, Arbeiten nicht ordentlich ausgeführt und ich wortwörtlich als "Verbrecher" bezeichnet. Auch wurde ich boykottiert und musste 10% Aufschlag auf die Listenpreise bezahlen wenn ich Ersatzteile bei den "autorisierten Händlern" bestellte. Servicetermine wurden mir bestätigt (als ich noch keine eigene Auslesesoftware BUDS hatte und auf die Software der "Kollegen" angewiesen war), wo ich mir z.B. extra eine rote Nummer (Überführungskennzeichen) besorgen musste - und als ich dann mit dem Boot auf dem Hof stand - wurde der Termin vor meinen Augen storniert. Schikane aus der untersten Schublade kann ich nur sagen.

 

Im Laufe der Jahre besuchte ich zahlreiche spezielle Schulungen und eignete mir alles an, was ein guter Mechaniker mit Ingenieurabschluss wissen muss und mache seitdem alle Arbeiten rund um die Boote und Jetskis selbst. Alle Versuche der Mitbewerber das zu unterbinden (Unterlassungserklärungen über Anwälte, Mahnbescheide,  Anschwärzen bei der IHK, Verleumdungen bei Kunden und Mitbewerbern) führten bisher nicht zum gewünschten Erfolg. Auch ließ ich mich nicht durch Androhung von körperlicher Gewalt weder dazu bringen, die Preise für Services ab 258,-€ anzubieten noch das Geschäft komplett aufzugeben.

 

Wir sind wir jährlich gewachsen, haben noch bessere Kontakte geknüpft, viel Kapital investiert, Erfahrungen gesammelt - um Sie letztendlich als Kunden davon profitieren zu lassen und leben unseren Traum(-Beruf).

 

Durch eine üppige Erbschaft und einen gut dotierten Job in der Entwicklungsabteilung eines TIER1 Automobilzulieferers drehe ich ab 2015 an der Preisschraube (siehe neue Jetskis), um den Markt von gewissen Leuten zu bereinigen. Ich arbeite knapp über Selbstkostenpreis und hoffe dass sich einige bald aus der Jet-Szene verabschieden. Die verzweifelten Versuche mich aus dem Markt zu drängen bewirkten bisher genau das Gegenteil. 2016 war ein Rekordjahr für mich und 2017 sind wir rekordverdächtig gestartet. Es bleibt spannend und Sie als Kunde profitieren von besseren Preisen und besseren Dienstleistungen.